Gut vorbereitet in die Sauna

Für deinen Saunabesuch solltest du weder mit leerem Magen noch direkt nach einem üppigen Mahl in die Kabine gehen. Ideal ist es, wenn du ein bis zwei Stunden vorher eine leichte Mahlzeit zu dir nimmst, die nicht schwer im Magen liegt.

Bevor du die Sauna betrittst, ist Duschen angesagt – zum einen aus hygienischen Gründen, zum anderen, um den natürlichen Fettfilm von der Haut zu entfernen. Trockne dich danach gut ab, denn trockene Haut schwitzt besser. Ein warmes Fußbad vor dem ersten Saunagang hilft deinem Körper, sich an die Wärme zu gewöhnen und sorgt für einen sanften Einstieg.

 

So läuft ein Saunagang ab

Ein vollständiger Saunagang besteht aus mehreren Phasen: 
 

Die Hitzephase

Diese Phase dauert in der Regel 8 bis 15 Minuten. Wenn du noch nicht viel Saunaerfahrung hast, starte mit niedrigeren Temperaturen und setz dich am besten auf die unteren Bänke – dort ist es nicht ganz so heiß. Leg ein ausreichend großes Handtuch unter dich, auf das du dich setzen oder legen kannst. In dieser Zeit steigt deine Körpertemperatur, dein Herz schlägt schneller und die Blutgefäße weiten sich – dein Kreislaufsystem läuft auf Hochtouren.

Tipp: Setz dich in den letzten zwei Minuten aufrecht hin und bewege langsam deine Beine. Das hilft, Kreislaufprobleme zu vermeiden. Wenn du dich unwohl fühlst, verlasse die Sauna lieber frühzeitig – dein Wohlbefinden geht vor!


Der Aufguss – das gewisse Extra

Ein Aufguss ist nicht unbedingt notwendig, macht den Saunagang aber oft intensiver und angenehmer. Dabei wird Wasser mit ätherischen Ölen auf die heißen Steine gegossen – das sorgt für feuchte Hitze und besondere Düfte.Ob mit oder ohne Aufguss – du entscheidest. Probiere einfach aus, was dir besser gefällt. Vielleicht startest du mit einer trockenen Runde und gönnst dir beim zweiten Gang einen Aufguss – oder umgekehrt.


Die Abkühlung

Nach dem Schwitzen geht’s zuerst für ein paar Minuten an die frische Luft. Das bringt frischen Sauerstoff in die Lungen und kühlt deine Atemwege. Danach folgt die eigentliche Abkühlung: ein kaltes Tauchbecken, eine Dusche, Crushed Ice oder – wenn’s draußen kalt ist – sogar Schnee.

Wichtig: Beginne mit dem Abkühlen immer von unten, also an den Füßen, und arbeite dich Richtung Herz hoch. So ziehen sich die Blutgefäße rasch wieder zusammen – das ist echtes Kreislauftraining!

Tipp: Ein lauwarmes Fußbad nach der Abkühlung hilft, die restliche Körperwärme sanft abzuführen. So vermeidest du Nachschwitzen und beugst Erkältungen vor.


Die Ruhephase

Jetzt ist Zeit zum Entspannen. Die Ruhephase sollte mindestens genauso lange dauern wie der Saunagang – gerne auch länger. Lehn dich zurück, schließ die Augen oder lies ein gutes Buch. Hauptsache, du kommst zur Ruhe.

Wenn du magst, kannst du danach in eine neue Saunarunde starten – wieder mit der Hitzephase.

Vergiss nicht: Auch nach dem letzten Saunagang ist eine Dusche Pflicht.


Essen und Trinken rund um deinen Saunabesuch

Beim Saunieren verlierst du viel Flüssigkeit. Um das auszugleichen, trink am besten Wasser oder eine Saftschorle. Ob du zwischen den Gängen oder erst am Ende trinkst, ist Geschmackssache – höre einfach auf deinen Körper. Essen solltest du besser erst nach dem letzten Saunagang. Und dann bitte etwas Leichtes.